Mit dem heutigen Artikel und den folgenden Entspannungsübungen möchten wir dir helfen zu entspannen  und dir „Inseln der Ruhe“ in deinem schnelllebigen Alltag zu schaffen.

Nimmst du dir Zeit für:

  • Entspannt loslassen!
  • Bewusst und ruhig sein!
  • Stress abbauen!
  • Frei-Räume schaffen!
  • Deine Gedanken schweifen lassen.
  •  Einfach nur mal auf dem Rasen liegen, die vorbei ziehenden Wolken beobachten und Fantasiespiele machen.

Tust du regelmäßig einfach mal „Nichts“ und zwar ganz bewusst?

Kannst du wahrnehmen, was um dich herum ist, wie es aussieht und sich anfühlt?

 

In der Ruhe liegt die Kraft!

                                            – Konfuzius

Entspannung üben! Das geht! Du solltest es fest in jeden neuen Tag deines Lebens integrieren und es dir zur Gewohnheit machen! Praktiziere aktiv Entspannung! Werde still und nimm wahr, was Leben wirklich ist!

 

Weißt du, wie du dein Leben entschleunigen kannst? 

In den meisten Gesellschafts- und Lebenssystemen und in der heutigen Zeit, rennen sehr viele Menschen durch ihren Alltag. Verpflichtungen über Verpflichtungen und Aufgabe an Aufgabe fädeln sich wie Perlen an einer Kette auf die Sekunden, Minuten und Stunden des Tages aneinander und bestimmen ihre Zeit. Irgendwie steht immer etwas an und soll in möglichst kürzester Zeit noch erledigt werden.

Du läufst wie ein Roboter durch die Welt und versuchst, die an dich gestellten Erwartungen zu erfüllen.

Du nimmst dich selbst und deine Umwelt gar nicht mehr wahr!

Und wahrscheinlich fühlst du dich, als ob du nicht genügend Energie zur Verfügung hast oder deine Reserven schon längst aufgebraucht sind.

Du nimmst nicht mehr wahr, was du eigentlich möchtest und was dir wichtig ist! Wofür du deine Lebenszeit nutzen oder was du noch sehen und erfahren möchtest!

Du fühlst gar nicht mehr, was leben eigentlich wirklich bedeutet!

 

Indikatoren für eine Pause ?‍♀️?

Das liegt wohl daran, dass du von klein auf an gelernt hast, dass eigene Zeit dir nur begrenzt zur Verfügung steht. Viele Menschen fühlen sich gezwungen, für ihren Lebensunterhalt und ihre Existenz, einen großen Teil ihrer Lebenszeit zu opfern.

Zeit wird dir zugeteilt. Du kannst nur ganz selten mal frei darüber verfügen und dich wirklich mal fragen, was du gerade erleben möchtest, und zwar mit all deinen Sinnen, voll auf den Punkt gebracht, ohne dich ständig in alle möglichen Richtungen gleichzeitig zu verflüchtigen.

  • Hast du Stress?
  • Fühlst du dich erschöpft und ohne Energie?
  • Drehen sich deine Gedanken nur noch im Kreis?
  • Fühlst du dich unglücklich und immer auf der Suche nach etwas, was du nicht genau definieren kannst?

Dann ist es für dich sicherlich an der Zeit innezuhalten, dich zu entschleunigen und still zu werden! Es ist Zeit für Entspannungsübungen.

 

Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause.

– Elisabeth Barrett Browning

 

Wenn du immer alles so machst, wie bisher, wirst du immer das gleiche Resultat ernten. Denn „Täglich grüßt das Murmeltier“, wie in dem Film mit Bill Murray und Andie Mac Dowell.

Es gibt viele Arten zu entspannen!

Wir werden dir nun ein paar Vorschläge für Entspannungsübungen unterbreiten, die dir hilfreich zur Seite stehen können, um alte Muster in dir zu lösen, selbst geschaffene Routine zu durchbrechen und neue, ausgeglichene und heilsame Lebensweisen und Bewegungsabläufe zu verinnerlichen.

Du wirst dadurch deinen Fokus effektiver auf dich selbst und deinen jetzigen Tagesrhythmus ausrichten können oder gegebenenfalls dein Tempo und deine Gewohnheiten überdenken.

 

Zwei einfache Entspannungsübungen

Am Anfang möchten wir gern deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem richten und dir zeigen, wie entspannend bewusstes/achtsames atmen sein kann.

Entspannungsübungen

 

1. Spürst du deinen Atem, das Leben in dir?

Nimm dir eine Auszeit und suche dir einen ruhigen Platz, an dem du für deine Übung nicht gestört wirst.

Du kannst diese Entspannungsübungen aber auch in deinen Alltag integrieren und sie immer dann durchführen, wenn dir im Leben eine Situation begegnet, die in dir das Gefühl von Stress oder Angst auslöst.

Wichtig ist:

Erzwinge nichts!

Bleib ruhig, lasse alles einfach nur geschehen! Nimm wahr! Verfalle nicht in Hektik!

Versuche nicht, deinen Atem zu verändern!

 

Konzentriere dich auf deinen Atem! Sei dir einfach nur bewusst, dass dein Atem in dich und danach wieder aus dir heraus fließt. Du atmest ein und wieder aus! Im immer gleichen Wechsel! Du musst nicht darüber nachdenken, nichts lenken, es geschieht alles ganz von allein! Du kannst dich entspannen!

 

Stell dir nun die Frage:

  • „Wie fühlt sich mein Atem gerade an? Atme ich ruhig, schnell, tief oder oberflächlich?“
  • „Blockiere ich meinen Atem?“
  • „Lasse ich ihn frei fließen oder halte ich vielleicht sogar die Luft gerade an?“
  • „Und wenn ja, was verschlägt mir gerade die Sprache oder den Atem?“

Diese Fragestellungen werden augenblicklich deinen Fokus verändern.

Richte nun deine Konzentration nicht mehr auf die stressige Situation, sondern wende dich deinem Atem zu.

Du atmest!

Atme ein!

Atme aus!

Darauf konzentrierst du dich!

Es ist eine sehr einfache Übung und du kannst sie immer und überall in deinen Alltag integrieren und ausführen, wenn dir danach zumute ist.

 

Eine Erweiterung der Atemübung ?

Wenn du mehr Zeit hast und dich während dieser Entspannungsübung zurückziehen kannst, ist es sehr hilfreich und noch effektiver, wenn du sie durch den folgenden Ablauf erweiterst. Lass die Sätze still in dir erklingen oder sprich sie laut aus! So wie du dich damit wohlfühlst!

 

Atme ein und sage oder denke: „Ich atme ein!

Atme aus und sage oder denke: „Ich atme aus!

Atme ein und sage oder denke: „Ich atme tief!

Atme aus und sage oder denke: „Ich atme lang!

Atme ein und sage oder denke: „Ich atme Hier!

Atme aus und sage oder denke: „Ich atme Jetzt!

Atme ein und sage oder denke: „Ich bin mir bewusst, dass ich einatme!

Atme aus und sage oder denke: „Ich weiß, dass ich ausatme!

Atme ein und sage oder denke: „Ich bin angekommen!

Atme aus und sage oder denke: „Im hier und jetzt!“

Atme ein und sage oder denke: „Aller Stress fällt von mir ab!“

Atme aus und sage oder denke: „Ich bin ganz ruhig und entspannt!“

 

Atme während der gesamten Entspannungsübung so, wie dein Atemrhythmus jetzt gerade ist. Versuche nicht, ihn zu verändern. Dein Atem wird sich ganz von allein, deinem inneren Gefühl anpassen.

Je mehr du in die Entspannung gehst und dich auf die Erfahrung einlässt, desto freier fließt dein Atem. Ganz von allein. Du musst nichts verändern. Entspanne dich!

Wiederhole diese Abfolge der Sätze noch zwei bis dreimal.

Wichtig ist, dass du die Sätze nicht nur sprichst, sondern dass du sie auch innerlich fühlst.

2. Entspannungsübung „Waldbaden“

In Japan gilt Waldbaden als Medizin.

1982 regte die staatliche japanische Forstbehörde an, Ausflüge in den Wald als Bestandteil eines guten Lebensstils zu integrieren.

Japanische Wissenschaftler haben mittlerweile anhand verschiedener Studien entdeckt, dass der Aufenthalt im Wald wie eine Art Aromatherapie wirkt, die für die Gesundheit förderlich ist.

Längst ist „Shinrinyoku“, zu Deutsch „Waldbaden“, in Japan auch zu einer anerkannten Stress-Management-Methode avanciert und wird vom japanischen Gesundheitswesen gefördert.

Durch das Einatmen der ätherischen Öle, die die Bäume in die Luft abgeben, wird unser Immunsystem gestärkt. Unser Körper produziert aufgrund der in der Waldluft enthaltenen Terpene verstärkt sogenannte Killerzellen die gegen Krebs wirken. Studien haben ferner ergeben, dass sich durch den Aufenthalt im Wald Angstzustände, Depressionen und Wut verringern, Stresshormone abgebaut werden und die Vitalität steigt.

 

Der Wald ist das Krankenhaus unserer Seele.

- Hubert Maria Dietrich

Dies ist eine von vielen Entspannungsübungen und aber sie erfreut sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit und erfährt immer mehr Beachtung.

 

Waldbaden - wie geht das?? ?

Bereits ein gemütlicher Spaziergang im Wald wird bei den Japanern als „Shinrinyoku“, also als „Waldbaden“ bezeichnet.

Im Wald zu sein, tut Körper und Seele gut.

„Shinrin Yoku“ bedeutet so viel wie „ein Bad in der Atmosphäre des Waldes nehmen“.

Es gibt keine Regeln. Es geht darum, deine Sinne zu öffnen, ins Spüren zu kommen und wahrzunehmen.

Doch es gibt ein paar Tipps:

  1. Nimm dir Zeit!
  2. Bewege dich ohne Zeitdruck!

Mach eine Pause, wenn dir danach ist und nimm die Atmosphäre des Waldes ganz in dich auf!

Fühle den Wind auf deiner Haut! Höre den Vögeln zu! Riechst du den Duft des Waldes und der unterschiedlichsten Pflanzen, die dort wachsen? Lege deine Hand an den Stamm eines Baumes und fühle die raue Beschaffenheit der Rinde an deiner Haut! Vielleicht möchtest du ja sogar einen Baum umarmen?

Folge einfach deinem Gefühl und tue während des Waldbadens das, was sich in diesem Moment für dich stimmig anfühlt.

Nichts erreichen - einfach nur sein!

Entspannungsübungen helfen dir, immer mehr in deinem Leben anzukommen und in Balance zu sein!

Lerne dich selbst immer besser kennen, indem du dir regelmäßig Zeit für dich nimmst!

Sei du selbst und finde heraus, welches Tempo zu dir passt!

Manchmal braucht man Zeit für sich selbst, um das Chaos in seinem Kopf richtig zu ordnen.

Entspannt sein, bedeutet achtsam mit dir und der Welt zu sein! Nimm wahr, was jetzt ist!

Vielleicht kennst du ja ebenfalls ein Paar gute Entspannungsübungen, dann teile sie doch gerne mit uns in den Kommentaren!?

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