Das Wort Selbstbewusstsein steht im Kern für zwei Dinge:

 

  1. Vertrauen in sich selbst und
  2. Respekt einem selbst gegenüber.

 

Wer kaum Selbstbewusstsein hat, lebt überwiegend fremdbestimmt. Die Meinung der Anderen ist einem sehr wichtig, da man selbst nicht auf seine eigenen vertraut. Jede Aussage wird überdacht, ein Anecken kommt nicht infrage. Man bevorzugt es lieber in der Masse unentdeckt zu bleiben.

 

Die Suche nach dem Selbstbewusstsein

 

Die Konzentration liegt auf dem, was andere von dir denken könnten oder was du glaubst, was andere von dir denken. Da ist dieser unterbewusste  Druck, der dich klein hält und dich daran hindert, sich mit dir selbst auseinander zu setzen. Du wirst dir nicht über dich Selbst bewusst und bekommt so auch ein falsches Selbstbild.

Wenn die Menschen dann mit der Suche nach ihrem Selbstbewusstsein beginnen, starten sie häufig erst im Außen mit Aussagen, wie:

Wenn ich erst …

  • mehr Geld habe
  • ein größeres Auto fahre
  • ein besseren Job habe
  • einen neuen Partner finde
  • etc.

…, dann erst kann ich selbstbewusster mein Leben leben.

 

Du kannst immer die Lösung im Außen suchen und noch so viel für dich erreichen wollen, aber am Ende bist du die Ursache für alles.

 

Im Grunde ist es recht einfach. Erkenne dich selbst und akzeptiere dich so, wie du bist.

 

Nur wenn du die Abhängigkeit von der Meinung anderer über dich verlierst, kannst du selbstbestimmt leben.

Leichter gesagt, als getan!

Das Gute daran ist, du kannst den Aufbau von mehr Selbstbewusstsein lernen!

Dafür musst du an deinem Selbstvertrauen arbeiten und besonders auch an deinem Selbstwertgefühl. Diese beiden Bereiche sind entscheidend.

 

Dein neues Selbstbewusstsein kommt nicht von heute auf morgen. Sei dir bewusst, dass du auch Zeit und Arbeit in deine eigene Entwicklung investieren musst.

 

Nimm es in die Hand, wenn du eine Veränderung willst.

 

Es ist leider nicht wie im Märchen. Die gute Fee kommt vorbei, berührt dich mit dem Zauberstab und “Pling” du bist viel selbstbewusster. Schön wär´s!

Beginne damit, an dir selbst zu arbeiten und du wirst langsam und stetig eine Verbesserung bemerken.

 

Tag für Tag ein kleines bisschen mehr. Deine Sicht auf dich selbst ändert sich und letztendlich auch die Sicht der Anderen von dir. Du kannst selbst entscheiden und beeinflussen, was andere von dir halten sollen.

 

10 Schritte für mehr Selbstbewusstsein

 

Die 10 folgenden Schritte werden dir dabei helfen erfolgreich, dein Selbstvertrauen und dein Selbstwertgefühl zu steigern.

Lerne den Tiger in dir zu erwecken. Der Tiger ist ein perfektes Symbol für dein Selbstbewusstsein. Er bewegt sich mit Anmut und Stolz, er trägt ein wunderschönes orangenes Fell und hat keine Angst aufzufallen.

Nimm dir den Tiger als Vorbild und begebe dich auf die Suche nach deinem Selbstbewusstsein.

 

Schritt 1 : Du musst die Verantwortung übernehmen.

 

Du bist dafür verantwortlich, wie dein Leben verläuft. Niemand anderes. Also stehe auch zu deiner Verantwortung. Höre auf dein Leben von anderen bestimmen zu lassen und höre besonders damit auf, die Schuld für deine Unzufriedenheit anderen zu geben.

 

Triff deine Entscheidungen, anhand deiner Kriterien und deiner Einstellung. Verinnerliche, dass wirklich niemand anderes verantwortlich ist, für dein Handeln und dein Leben.

So wirst du deine Ziele erreichen und dein Selbstbewusstsein stärken.

Übernimm Verantwortung für ein starkes Selbstbewusstsein.

 

Schritt 2: Fang an zu Handeln!

 

Wer kennt das nicht: Du stehst morgens vor dem Spiegel und entscheidest dich heute mal das gewagte Outfit anzuziehen.

Das Kleid, die Hose oder das Oberteil, dass schon seit längerer Zeit sein Dasein in deinem Schrank fristet, weil du es zwar schön findest, aber noch nicht mutig genug warst, es zu tragen.

Aber heute ist der Tag! Du ziehst es an, zwinkerst dir im Spiegel zu und gehst voller Elan zur Haustür.

Doch als du den ersten Schritt vor die Tür setzen willst, kommen dir auf einmal Zweifel.

Was ist, wenn mir das Kleid doch nicht steht? Was werden die anderen denken oder sagen? Vielleicht ist das doch nicht mein Stil? Ich bin nicht der Typ dafür!

Ich sollte es doch lieber lassen!

Und so drehst du dich wieder um, ziehst dir doch wieder die alte Jeans an und den schon etwas ausgewaschenen Pullover. Die vermeintlich sichere Variante.

Du verpasst deine Chance!

Dies hier ist nur ein Beispiel. Es kann für dich auch eine neue Frisur, ein Bungeesprung, ein neuer Job oder einfach der Mut sein, jemanden neues anzusprechen.

Nimm dir nicht die Möglichkeiten, nur weil du glaubst, du kannst es nicht vor dir selbst rechtfertigen.

Such dir jetzt gleich eine für dich machbare Herausforderung. Egal, was es ist und wenn es scheinbar noch so klein ist. Für dich kann die Herausforderun schon ganz groß sein. Etwas, was du dich vorher nicht getraut hast und setze dir einen Zeitpunkt, bis zu dem du die Herausforderung auch umsetzt!

Und dann fang an zu Handeln!

 

Schritt 3: Analysiere deine Körperhaltung

 

Deine Körperhaltung spiegelt zwei Dinge: Zum Einen strahlt die richtige Körperhaltung dein Selbstbewusstsein aus, zum Anderen beeinflusst sie deine Selbstsicherheit.

Die optimale Haltung wäre ein gerader Rücken, die Schultern nach hinten und die Brust raus.

Nun muss man aber nicht wie ein steifer Zinnsoldat durch die Gegend marschieren.

Versuch einfach dich so gerade wie möglich zu halten, je nach deinen Möglichkeiten und am wichtigsten: Hebe deinen Blick!

Schaue stolz gerade aus, auch wenn es dich Überwindung kostet.

Das ist reine Übungssache. Versuche diese Haltung grundsätzlich einzuführen.

Wenn du dich dann nach einiger Zeit mit der geraden Haltung wohlfühlst, hast du bereits einen großen Schritt in Richtung Selbstbewusstsein getan.

 

Schritt 4: Akzeptiere deine Fehler!

 

Damit du Selbstsicherheit aufbauen kannst, musst du akzeptieren, dass du auch Fehler machen wirst. Fehler sind unvermeidbar und jeder macht sie. Sie sind sogar etwas Gutes.

Aus ihnen können wir viel lernen, Dinge besser machen und uns  in unserer Person entwickeln.

Du solltest dich von dem Gedanken lösen, dass Fehler etwas Negatives sind, so wie es uns in der Schule suggeriert wurde.

Fehler sind einzig und allein die Möglichkeit etwas dazuzulernen.

Wenn du Fehler machst, nimm die Erfahrung mit und nutze sie für deine Zukunft.

 

Schritt 5: Beginne positiv zu denken!

 

Schlage deine negativen Gedanken, in dem du sie mit positiven Schachmatt setzt.

Positives Denken ist die Grundlage für eine schöne Ausstrahlung.

Lerne deine negativen Gedanken aus einer anderen Blickrichtung kennen und wandle sie in positive Gedanken um. Lies hier einfach weiter.

Das Beste daran: Deine positive Ausstrahlung wird ansteckend sein und deinen Mitmenschen sofort auffallen.

 

Schritt 6: Schenke der Welt dein Lächeln!

 

Dieser Punkt ist mit dem vorherigen eng verbunden. Denkst du positiv, wirst du auch automatisch mehr Lächeln. Denn neue Herausforderungen oder schwierige Situationen können dich durch deine positive Grundeinstellung nicht mehr so leicht aus dem Gleichgewicht bringen.

Dein Lächeln hilft aber nicht nur dir. Auch deinen Mitmenschen hilfst du unbewusst.

Denn wer ein lächeln schenkt, bekommt auch automatisch eines zurück. Das ist bei uns bereits angeboren. Wir können gar nicht anders, als Baby lächeln wir automatisch zurück, wenn unsere Mutter uns anlacht.

Dein Gehirn ist also, von Geburt an, darauf programmiert ein Lächeln zu erkennen, es zu erwidern und gleichzeitig eine Menge an Glückshormonen auszuschütten.

Schlussfolgernd lässt sich also zusammenfassen: Dein Lächeln überträgt sich nicht nur auf deine Ausstrahlung und deine Umgebung, sondern fördert auch deine positive Einstellung und deine innere Zufriedenheit.

 

Schritt 7: Entdecke deine Stärken

 

Werde dir bewusst über deine Stärken. Welche deiner Eigenschaften würdest du als Stärke bezeichnen? Was zeichnet deinen inneren Tiger aus?

Doch zu Ying gehört bekanntlich auch immer Yang. Wenn du dir Gedanken über deine Stärken machst, dann ist es umso wichtiger auch seine Schwächen zu kennen.

Welche Eigenschaften von dir sind vielleicht noch nicht so ausgeprägt, wie du sie gerne hättest? Was fällt dir schwer?

Wenn es dir schwerfällt deine Stärken und Schwächen zu erkennen und du dich mit dir selbst noch nicht wirklich auseinandergesetzt hast, dann könnte dieser Artikel dich weiterbringen. 

 

Schritt 8: Hole dir Anregungen von anderen.

 

Wie meine Lehrerin früher häufig so gerne sagte: Nur die Dummen lernen aus einer Quelle!?

Diesen Rat kann ich nur weitergeben. Schau dich um und hole dir so viele Anregungen und Tipps wie du kannst. Nur weil eine Methode für jemanden wunderbar funktioniert, muss das nicht auch für dich gelten. Vielleicht passt auf dich und dein Leben besser eine Mischung aus zwei unterschiedlichen Tipps oder eine vollkommen andere Herangehensweise.

What ever floats your boot!

Lies andere Artikel oder Bücher, die sich zum Beispiel mit dem Thema Selbstbewusstsein beschäftigen. Suche dir die Hilfsmittel heraus, die für dich passend sind.

Du kennst dich selbst am besten. Nur du weißt, was du umsetzen kannst und was hilfreich für dich ist.

 

Schritt 9: Setze dich in Bewegung!

 

Jeder kennt solche Tage, an denen man einfach zu nichts Lust hat, an denen einfach die Motivation zu allem fehlt und man sich am liebsten die Bettdecke wieder über den Kopf ziehen will.

In deinem Kopf dreht dann die altbekannte Schallplatte “Selbstmitleid” seine Runde mit den Greatest Hits wie: Du siehst heute wieder scheiße aus! Alle anderen haben ihr Leben total im Griff, nur du nicht! oder Warum kann ich mich nicht finden?

Umso wichtiger ist es aber dann, seinem Schweinehund einen Tritt zu geben und in Bewegung zu kommen.

Egal ob du dich dann für Sport treiben entscheidest, wie Yoga, Radfahren, joggen oder ins Fitnessstudio gehen oder du einfach nur eine Runde spazieren gehst, deine Wäsche wäschst oder dir eine Mahlzeit kochst.

Durch dieses “In-Bewegung-setzen” sendest du ein neues Signal an deinen Kopf und deinen Körper. Du bekämpfst aktiv deine Trägheit, hast etwas geschafft und überwindest so deine Energie-Täler.

Also finde deine Motivation, setze dich in Bewegung und überwinde deinen Schweinehund!

 

Schritt 10: Genieße dein Leben!

 

Habe Spaß an den Dingen, die du machst und sei dankbar für die Dinge, die du hast!

Es wird dich nicht voranbringen, wenn du dich durch unterschiedliche Aspekte deines Lebens hindurch quälen musst.

Wenn du dir etwas vornimmst, ganz egal, was es ist, dann solltest du zumindest auch motiviert sein, es zu erreichen. Wenn du aber nicht einen Funken Freude und Spaß an der Sache empfindest, dann wird es dir auch sehr schwerfallen deine Ziele und Vorstellungen zu erreichen.

Behandle dich selber gut und genieße jeden Moment deines Lebens. Löse dich von den Dingen, die dir nicht guttun. Du bist es wert, dass du glücklich bist in deinem Leben.

 

Du solltest es dir auch selbst wert sein!


Abschließend können wir festhalten, dass dein neues Selbstbewusstsein nicht über Nacht kommt. Es braucht etwas Zeit, Arbeit und das Auseinandersetzen mit sich selbst.

Wenn du deinen inneren Tiger aber erst geweckt hast, wird sich dein Selbstbewusstsein verselbstständigen.

Die 10 Schritte werden dich auf deinem Weg erfolgreich unterstützen, aber du musst am Ball bleiben und üben.

 

Es liegt an dir!

Wenn dir die 10 Schritte gefallen haben, schreib uns doch mal einen Kommentar!

 

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