Kennst du das Gefühl des Unglücklich seins und hast du dich schon einmal gefragt, was dies eigentlich für dich bedeutet?

Allgemein gesehen, wird Unglück erst einmal als eine Form von Traurigkeit, bedrückt sein und häufig auch als Depression beschrieben.

 Es steht auch einfach nur für das Gefühl nicht glücklich oder in Not zu sein. Vielleicht fühlst du dich auch wie vom Pech verfolgt?

 

Fühlst du dich unglücklich in deinem jetzigen Leben?

Bist du häufig unzufrieden und irgendwie immer auf der Suche nach mehr? Kannst du diese Unruhe und dieses diffuse Gefühl vielleicht nicht richtig benennen?

Dann würden wir hier gerne versuchen diese innere Einstellung näher zu beleuchten, dir deine Gefühle bewusster zu machen und den unglücklichen Kern in dir gern auf den Punkt oder zumindest in die Nähe davon zu bringen.

Was kannst du also tun?

Als Erstes solltest du einmal ganz bewusst und ehrlich darauf schauen, wie jetzt gerade dein Leben aussieht, reflektieren, was du bisher für eine Einstellung zum Leben hattest und aus welcher Perspektive heraus du es betrachtest und gehandelt hast?

Mach eine Bestandsaufnahme und beziehe ehrlich Stellung zu dir selbst, deinen Gefühlen und deiner Lebenssicht! Halte schriftlich fest, was für Erkenntnisse und Einsichten du während dieser Arbeit gewinnst. 

Diese Fragen können dir dabei helfen, mehr Klarheit zu erlangen und dich besser auf dein Leben zu fokussieren:

  • Weißt du, was dir wirklich wichtig ist im Leben?
  • Wenn ja, lebst du dann auch nach deinen Werten und Vorstellungen oder lässt du dich von anderen leben und in eine bestimmte Richtung/in ihr Bild vom Leben pressen?
  • Kennst du vielleicht deine Werte und dein ganz persönliches „Warum“ noch nicht? Dann lerne es schnell kennen und definiere deine Ziele, dein Wohlgefühl und deine Wünsche im Leben.
  • Streckst du deine „Fühler“ dem Leben entgegen oder lässt du dich fremd lenken, wie ein Roboter?
  • Warum bist du unglücklich und unzufrieden?

Viele Menschen lassen sich von ihren nächsten Mitmenschen und von dem Gesellschaftssystem in dem sie leben vorschreiben, was sie tun, wie sie empfinden und wofür sie ihre Lebenszeit investieren sollten.

Wir alle, wachsen mit dem Glauben auf, dass dies unsere Realität ist und es nichts wirklich Lebenswertes außerhalb dieses „Lebens“-Systems gibt.

Wir lernen uns anzupassen, mit dem Strom zu schwimmen und unsere einzige Freiheit ist der Urlaub, der uns auch nur begrenzt zur Verfügung steht.

 

Glück ist ein innerer Zustand!

Willst du glücklich sein? Dann hör endlich auf, dich auf das Unglücklich sein zu fokussieren!

Lerne dich selbst kennen!

Finde heraus, was dich glücklich macht und was dich unglücklich macht und dann entscheide dich, worauf du dich konzentrieren und in was du deine Zeit investieren möchtest! 

Was sind deine Maßstäbe um dich wohl zu fühlen und zufrieden zu sein?

Was und wie, muss etwas in deinem Leben sein, damit dein inneres Thermometer auf Sonne und Glück und nicht auf Wolken und unglücklich sein steht?

Entwickle Verständnis für dich. Verstehe, dass nur du die Welt aus deinen Augen betrachten kannst. Niemand sonst, kann die Welt so sehen, wie du. Also, warum solltest du dich dann mit anderen vergleichen? Jeder sieht die Welt ganz individuell. Wir sind alles Unikate! Jeder von uns bringt ganz persönliche Stärken und Schwächen mit auf diese Welt und je mehr jeder Einzelne von uns nach seinen eigenen Werten, Zielen und aus dem Herzen heraus lebt, desto mehr tun wir auch für die Welt allgemein. Denn nun schwimmen wir wieder mit dem Strom des Lebens, nicht mit den Maßstäben der Gesellschaft oder irgendeines Herrscherprofils.

 In diesem inneren Zustand der Achtsamkeit mit uns selbst und allem Leben, sind wir uns bewusst darüber, was wir tun, denken und fühlen. Wir kreieren mit Liebe und Mitgefühl, weil wir wissen, dass wir dafür verantwortlich sind. Wir sind der Regisseur, Schauspieler und Vorführer unseres Films. Unser Blockbuster heißt: Leben.

 

Wer glücklich ist, fühlt. Wer unglücklich ist, denkt.

Erhard Blanck

 

Du musst dich immer wieder reflektieren und fragen:

  1. Wie nehme ich gerade etwas wahr?
  2. Auf was richte ich meine Schwingung aus?
  3. Möchte ich das, worauf ich mich gerade konzentriere, wirklich erleben und durch meinen Fokus immer wieder und weiter in meinem Leben erschaffen?
  4. Was würde mein „Herz“ jetzt tun?
  5. Wer Bist DU?

Je mehr du dein eigenes Wohlgefühl hinterfragst und dich damit auseinandersetzt, wer DU bist, wird dein Bild immer bunter und du schaust dir die „Ausstellungen“ an, die du schon immer sehen wolltest und nicht die, die nicht deinem Empfinden von Schönheit, Kunst und Ästhetik entsprechen.

Mit jederEntscheidung, die du aus deinem Herzen und nicht nur aus dem Verstand heraus triffst, wird sich dein Leben immer sinnvoller und besser anfühlen.

Das, was in deinem Leben ist, ist immer für dich bestimmt und aus jeder Erfahrung wirst du das lernen, was du für dich erschaffen hast, um dich weiter entwickeln zu können.

Doch jetzt bist du dir auch bewusst, dass du dein Lebenskünstler bist und darum wirst du immer achtsamer, mit dir, deinen Mitmenschen und mit der Welt, auf der wir alle leben, umgehen.

 

Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du immer willst, was du tust.

Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi

 

Mache eine Persönlichkeitsanalyse

Du fängst an, dich, das Spiel des Lebens und alles, was mit dir zusammen darin lebt, anzunehmen. Du hörst auf zu kämpfen und Widerstand zu leisten und somit gehst du auch immer verantwortungsvoller, mitfühlender und liebevoller mit allem um.

Weil du dir bewusst wirst, dass deine Energien, die du aussendest, auch immer zu dir zurückkommen werden. Denn so wie es im Kleinen ist, eben von Mensch zu Mensch, so ist es auch im Großen, weltlich und global gesehen. 

Jeder von uns ist Heute und an jedem weiteren Tag dafür verantwortlich, wie unsere allgemeine und private Zukunft aussehen und sich anfühlen wird.

Klar ist, wenn du dein Leben und Fühlen verändern möchtest, musst du irgendwann deine Komfortzone, in der du es dir aus Gewohnheit und Sicherheitsgründen bequem eingerichtet hast, verlassen. Wenn du über den Tellerrand schauen willst, um zu sehen, was außerhalb davon zu finden ist, musst du zumindest zum Tellerrand gehen, damit du deine Perspektive erweitern kannst.

Du solltest dich mit deinen Gewohnheiten und destruktiven Glaubenssätzen auseinandersetzen und dir neue, effektivere Handlungsweisen aneignen.

  • Woran glaubst du und ist das wirklich wahr, was du da gerade denkst?
  • Welche Möglichkeiten gibt es für dich, etwas in deinem Leben zu verändern und in welchen Bereichen deines Lebens möchtest du etwas verändern?
  • Wo unterdrückst du dich selbst?
  •  Wo hältst du dich zurück?
  • In welchen Bereichen und Beziehungen bist du unglücklich?
  • Wo lebst du gegen dich?
  • Was oder wen möchtest du nicht loslassen?
  • Wo und warum, hast du Angst zu vertrauen und wenigstens kleine Schritte in eine andere Richtung zu gehen und Neues auszuprobieren?
  • Ist dein Lebenswandel gesund für dich?
  • Gehst du gut mit deinem Körper um?
  • Bist du dir überhaupt klar, wie du leben möchtest?

 

Stell dir die Frage: Wo will ich hin?

Seine Route finden

Um es dir zu erleichtern, deine Ziele und Vorstellungen wirklich wahrnehmen zu können, skizzierst du dir am besten einen Plan:

Deine Zielkurve beginnt auf dem Startfeld: Jetzt!

Wo stehst du heute? Wie sieht es gerade bei dir aus?

Nun fährst du weiter deinen Weg entlang, es geht schon ein wenig bergauf.

 Dein nächster Haltepunkt ist: Ein Jahr später!

Wie sieht es jetzt bei dir aus? Was hast du bisher erreicht oder verändert? Wo möchtest du gerne sein?

Du schaust dir die Aussicht an, lässt alles auf dich wirken. Bis du dich vielleicht entscheidest, weiterzugehen, neuen Ufern entgegen. Du packst deine sieben Sachen und folgst weiter deinem Lebensweg, der kontinuierlich immer weiter nach oben führt.

 Dein nächster Rastplatz ist: Fünf Jahre später!

Wie sieht es an diesem Punkt privat und beruflich bei dir aus? Was soll sich nach diesem Zeitraum bei dir verändert haben? Hast du gut auf dich geachtet und dir dein „perfektes“ Bild kreiert?

Oder möchtest du doch noch weiter gehen, deinen persönlichen Lebenszielen immer weiter entgegen?

 Kannst du schon die Spitze des Berges, deinen ganz individuellen „Gipfelpunkt“ erkennen? Welche „Fahne“ möchtest du hier hissen? 

Mit welchem Gefühl und mit welchen Bildern möchtest du mal auf dein gelebtes Leben zurückschauen können? Welche Fotos möchtest du in deinem Album des Lebens betrachten? Hast du dich selbst gelebt? Hattest du den „Kopf hoch, die Augen gerade aus und die Nase immer im Wind, dem Leben entgegen“?

Nutze diese Übung. Visualisiere dir deine Sicht von einem glücklichen Leben, setze dir keine Grenzen und dann folge deiner Spur! 

 

Der Rückspiegel ist kleiner als die Frontscheibe

Unglücklich bist du jetzt, weil du still stehst. Du verharrst in deinem Unglück und kreierst dir die immer gleichen Bilder, weil du dir nicht bewusst darüber wirst, was du wirklich willst und die Zügel selbst in die Hand nimmst.

Also, egal, wie deine Vergangenheit war und deine Gegenwart gerade aussieht, es lohnt sich nach vorne zu schauen, denn dort liegt deine Zukunft.

Es kommt darauf an, was du jetzt daraus machst.

Denn hier und nur hier, kreierst du dein Bild von morgen, für und über dich!

Jetzt lebst Du!

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